Netzwerk Soforthilfe für Geflüchtete München

Corona verändert unsere Arbeit mit Geflüchteten ganz erheblich. Deshalb beschäftigen wir uns gerade damit, neu entstandene Bedarfe in München zu identifizieren und Angebote zu entwickeln, um auf diese zu antworten. Um unsere Arbeit zu vereinfachen und zivilgesellschaftliche Kräfte in dieser Zeit zu bündeln, haben wir gemeinsam mit Bellevue di Monaco, Interkulturelles Forum e.V., REGSAM, Münchner Flüchtlingsrat e.V., Paritätischer Wohlfahrtsverband Oberbayern e.V. und Willkommen in München das Netzwerk Soforthilfe für Geflüchtete München gegründet.
Die Herausforderungen der aktuellen Situation:
in staatlichen Unterkünften: Ehrenamtliche und Sozialarbeiter*innen haben keinen Zutritt mehr, die Kommunikation läuft nur noch über Handys.
– In städtischen Unterkünften sind Sozialarbeiter*innen noch vor Ort, aber auch hier haben Ehrenamtliche keinen Zutritt mehr und die Infrastruktur für die erzwungenermaßen digitale Gegenwart ist dürftig.
– Dazu kommt, dass natürlich die Vorsichtsmaßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Mehrbettzimmern, geteilten Küchen und Bädern nur schwer umzusetzen sind.

Wir versuchen, uns hier eng abzustimmen und gemeinsame Lösungen für unsere Arbeit zu finden. Es wurden Arbeitsgruppen gebildet zu den Themen: Lernhilfen Erwachsene und Azubis, Lernhilfen (Schul-)Kinder, geflüchtete Frauen, Infrastruktur, Information und Rechtsberatung, Psychosoziale Unterstützung und übergreifende Themen. Hier tragen wir die bisher identifizierten Handlungsbedarfe sowie entwickelten Angebote vieler Organisationen in München zusammen. Des weiteren wurden bereits konkrete Projekte identifiziert, die im nächsten Schritt weiterentwickelt werden.

Aktuelle Angebote für Migrant*innen finden Sie hier.