20 Jahre Lichterkette

Es ist Nikolaustag, 6. Dezember 1992. Immer mehr Menschen versammeln sich in der Münchner Innenstadt und zünden ihre Kerzen oder Laternen an. Zum Schluss sind es über 400 000 Bürgerinnen und Bürger, die mit der bisher größten Lichterkette ein mächtiges und weltweit beachtetes Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für Zivilcourage setzen. München sagt damit deutlich NEIN zu den ausländerfeindlichen Übergriffen in Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen und Mölln – wie danach viele andere deutsche Städte auch.

Am 6. Dezember 2012 jährt sich dieses Ereignis zum 20.Mal. Seitdem ist viel passiert.  Die Lichterkette e.V. hat sich zu einem in München anerkannten Verein entwickelt, der vielfältige Projekt- und Vernetzungsarbeit leistet, die Sprachkenntnisse und Bildungschancen von Migranten und Flüchtlingen fördert, durch Aktionen zu Zivilcourage aufruft und dabei nie aus dem Auge verliert, worum es der Lichterkette geht: um das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft.

Zum 20-jährigen Jubiläum berichten bundesweit, in Bayern und in München viele Medien. So spricht z.B. Andreas Bönte in der BR-Sendung “Nachtlinie” am 06.12.2012 um 23 Uhr im Bayerischen Fernsehen mit Lichterketten-Gründer Giovanni di Lorenzo, Vorstand Myriam Brock und Jürgen Walther, Schulleiter der Mittelschule an der Wiesentfelser Straße und langjähriger Partner der Lichterkette e.V. In der “Nachtlinie” wird auch der Social Spot “München schaut hin” zum ersten Mal öffentlich ausgestrahlt, den der bekannte Regisseur Marcus H. Rosenmüller für die Lichterkette gedreht hat.

Am 09.12.2012 stellt Andrea Mocellin um 22.45 Uhr im Bayerischen Fernsehen  in einer Dokumentation den Verein Lichterkette e.V., seine Projekte und Kooperationspartner vor.