Zivilcourage

Zivilcourage statt Zivilblamage.
Eine Initiative der Lichterkette e.V.

Das Wegschauen vieler Leute und ihre mangelnde Zivilcourage war 1992 einer der Hauptgründe für die Initiative zur Münchner Lichterkette. Zivilcourage ist ein Grundpfeiler jeder Demokratie und eines unserer wichtigsten Anliegen“, sagt Christoph Fisser, einer der Initiatoren der Lichterkette und Vorstandsmitglied des Vereins.

Am 12. September 2009 stellte sich ein couragierter Mann in der Münchner S-Bahn schützend vor vier Kinder, die von Jugendlichen bedroht wurden, und bezahlte dafür mit dem Leben. Seither haben viele Menschen Angst, sich einzumischen und zu helfen. Sie fragen sich: Wie verhalte ich mich richtig, wenn Gewalttäter andere angreifen? Was bedeutet es, wenn ich in solchen Fällen Zivilcourage zeige?

Zivilcourage ist nicht nur in Gewaltsituationen notwendig, sondern fängt im Kleinen an. Die fremdenfeindlichen Witze im Freundeskreis, die frauenfeindlichen Pöbeleien am Arbeitsplatz oder auf der Straße – auch hier gilt es Opfer zu schützen!

Mit der Aktion „Zivilcourage statt Zivilblamage“ will die Lichterkette e.V. den Münchnern Mut machen, nicht wegzuschauen, wenn vor ihren Augen Menschen verletzt und die Menschenwürde angetastet werden. Dazu muss man seine Möglichkeiten, aber auch Grenzen genau kennen und wissen, was im Notfall zu tun ist. Deshalb sammeln wir für Sie praktische Tipps, Hinweise auf Zivilcourage-Trainings und Informationen. Damit jeder sie parat hat.