Stipendiatentag “Pro Ausbildung” 2017: Begegnung und Austausch

Abgelegt 08:37 unter Aktuell

Seit fast einem Jahr gibt das Förderprogramm PRO Ausbildung der Lichterkette e.V. jungen Geflüchteten die Chance, sich auf ihre Ausbildung zu konzentrieren und ihr Potenzial zu entwickeln.  Grund genug, die fast 40 Stipendiaten zusammen mit ihren Betreuern aus der SchlaU-Schule, der  Initiativgruppe e.V. und In VIA sowie weiteren ehrenamtlichen Unterstützern einzuladen.

Und wer immer konnte, folgte dieser Einladung in die schönen Räume von In VIA  zum Kennenlernen, Zuhören und Austauschen.  Die Auszubildenden kamen mit ihren großen und kleinen Sorgen, aber auch mit ihrer Begeisterung für das Programm der Lichterkette e.V., das ihnen eine gewisse Sicherheit und Wertschätzung vermittelt.

Fröhliche Begrüßung und ein kleines Kennlernspiel lockerten die Atmosphäre, ein Film von der ersten Lichterkette vor 25 Jahren – 400.000 Menschen in einem leuchtenden Meer von Kerzen und Fackeln auf Münchens Straßen – vermittelte den Gästen ein Gefühl, dass sie auch heute hier willkommen sind. Karin Hertzer, Journalistin und Gründerin der Bloggerschule, stellte den jungen Leuten ihre Idee vor: In der Bloggerschule können sie lernen, wie man einen Blog schreibt (verbunden mit Tipps für das Schreiben in deutscher Sprache), wie man kleine und große Erlebnisse im Internet berichtet, seine Hobbys darstellt oder wozu Zeitung lesen gut ist.

Vorstandsmitglieder der Lichterkette e.V. waren dabei und zeigten sich beeindruckt von Motivation und Offenheit der jungen Leute, die bei Brez‘n und Getränken freundlich und gerade heraus auf alle Fragen reagierten. Trotz aller Schwierigkeiten mit hohen Mieten, Deutschkenntnissen, familiären Problemen lernen sie aktiv und gewissenhaft, um die notwendigen Kompetenzen für den Arbeitsmarkt zu erwerben. Ihr Ziel ist es, niemandem auf der Tasche zu liegen und sich eine Bleibeperspektive zu erarbeiten. Das Programm PRO Ausbildung macht ihnen Mut, und so werden sie zu Vorbildern für andere.

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    Im Herbst 1992 brannten in Deutschland die Häuser von Menschen, die hier Zuflucht suchten. Daraufhin mobilisierten vier Münchner Bürger Hunderte von Helfern und organisierten am 6. Dezember 1992 die erste Lichterkette in Deutschland. Mehr als 400 000 Menschen setzten mit Kerzen in der Hand ein in aller Welt beachtetes Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus. Dem Zeichen, das die Lichterkette gesetzt hatte, mussten Taten folgen. [Mehr...]
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