#Digitale Courage

 

Das Wegschauen vieler Leute und ihre mangelnde Zivilcourage war 1992 einer der Hauptgründe für die Initiative zur Münchner Lichterkette. So ist es verständlich, dass über das 25-jährige Bestehen hinweg das Thema Zivilcourage immer ein Eckpfeiler in den Tätigkeiten des Vereins war. Im Zeitalter der Digitalisierung möchte sich die Lichterkette diesem Thema nun mit einem neuen Projekt widmen.

Ob durch die Lichterkette 1992 selbst, oder dem Engagement in unterschiedlichen Formaten wie “Zivilcourage statt Zivilblamage” (2010) oder dem Spot “München schaut hin” (2012) – Zivilcourage war und ist ein Thema, das unseren Verein immer begleitet. Dass es nach wie vor Relevanz hat, zeigen Phänomene wie die Hassbotschaften, Shitstorms, Filterblasen und Fake News – nur diesmal in einem neuem Medium. Wir denken, dass Courage vor diesem keinen Halt machen darf und möchten diesem Projekt dazu Hilfestellung geben:

 

Einführung & kleines ABC für das Thema Digitale Zivilcourage von Kai Jonas

 

Tipps, Links & Initiativen zum Thema:

Grünbuch Digitale Courage – Österreichisches Parlament

10 Gebote der digitalen Ethik

Ethik macht Klick – Ein Werte-Navi fürs digitale Leben

#SolidarityStorm – Gegen Frauenhass im Netz

CounterACT – Aktiv gegen Hass und Hetze im Netz

Initiative für Zivilcourage Online – Facebook, Institute for Strategic Dialogue (ISD), International Centre of the Study of Radicalisation and Political Violence (ICSR), Amadeu Antonio Stiftung

 

 

 

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  • Über Lichterkette e.V.

    Im Herbst 1992 brannten in Deutschland die Häuser von Menschen, die hier Zuflucht suchten. Daraufhin mobilisierten vier Münchner Bürger Hunderte von Helfern und organisierten am 6. Dezember 1992 die erste Lichterkette in Deutschland. Mehr als 400 000 Menschen setzten mit Kerzen in der Hand ein in aller Welt beachtetes Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus. Dem Zeichen, das die Lichterkette gesetzt hatte, mussten Taten folgen. [Mehr...]
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    Es ist großartig, welchen Eindruck München in der Welt hinterlassen hat. Medien aus verschiedenen Ländern berichten über die Münchner Willkommenskultur und das große bürgerliche Engagement. Hunderte melden sich freiwillig, um Menschen in Not zu helfen. Radio M94,5 hat in seinem Refugee-Welcome Plan die Anlaufstellen für Helfer und auch für Flüchtlinge in München zusammengefasst. Bild
  • “Wie man Deutscher wird”

    In einer Oktoberausgabe der ZEIT (40/2015) stellte die Wochenzeitung grafisch die wichtigsten Schritte durch den deutschen Bürokratie-Dschungel auf dem Weg zur Einbürgerung dar.
    ZEIT Grafik